Kustodie | Kunstsammlung der Universität Leipzig

Herzlich willkommen auf der Internetseite der Kustodie der Universität Leipzig. Sie erhalten hier Informationen über die Arbeitsfelder der Kustodie, die Sammlung, unsere Aufgabenbereiche, über aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen. Sie können in unserer Museumsdatenbank recherchieren und sich über einzelne Kunstwerke unserer Sammlung informieren oder allgemein die aktuellsten Nachrichten über unsere Projekte abrufen.

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Weihnachtsgruß

Wir wünschen eine besinnliche Adventszeit, gesegnete Weihnachten und für das Jahr 2021 alles Gute, vor allem Gesundheit.

Das Bildmotiv des Epitaphs für Christoph Finolt aus der Universitäts­kirche Leipzig fußt, wie Forschungen der Studierenden Marie-Luise Sehn im Rahmen eines kunsthistorischen Seminars ergaben, auf einem Kupferstich Johann Sadelers (I), der seinerseits einen Entwurf des Maerten de Vos reproduzierte. Der 1582 datierte Stich entstand im Todesjahr Finolts und scheint sehr schnell in Leipzig bekannt geworden zu sein. Die Fotomontage kombiniert Sadelers Stich links mit dem Epitaphgemälde rechts.

Links: Johann Sadeler (I) (1550–1600), Geburt Christi, 1582, Kupferstich aus der Serie „Geboorte en eerste jaren van Christus“ nach einem Entwurf des Maerten de Vos (1532–1603/04), Amsterdam, Rijksmuseum (Inv. Nr. RP-P-1979-12).

Rechts: Unbekannter Maler (Nikolaus de Perre?), Geburt Christi aus dem Epitaph für Christoph Finolt, Paulinum – Aula und Universitätskirche St. Pauli Leipzig, Kunstbesitz der Universität Leipzig (Inv. Nr. 1913:293)

Schließung bis auf Weiteres verlängert

Unsere Ausstellungsräume  - das Paulinum (Aula und Universitätskirche St. Pauli), die Galerie im Neuen Augusteum und die Kunstsammlung im Rektoratsgebäude bleiben aufgrund der Verlängerung des Lockdowns weiterhin geschlossen.

Informationen über die neuesten Entwicklungen zu SARS-CoV-2 finden Sie auf der zentralen Seite zum Coronavirus.

Abbau der Pferdeausstellung

Die Verlängerung des Lockdowns ermöglicht es uns leider nicht, dass wir die Ausstellung in der Galerie im Neuen Augusteum zum Thema "Von der Schönheit und den Leiden der Pferde" noch einmal öffnen werden. Der Abbau findet noch vor Weihnachten statt. Wir bedauern es sehr, dass wir dieses Jahr unser vielseitiges Rahmenprogramm zur Ausstellung dermaßen verkürzen mussten.
Ausstellungsarchiv "Von der Schönheit und den Leiden der Pferde"

Für all diejenigen, die die Ausstellung in der kurzen Zeitspanne nicht besuchen konnten oder aber auch für alle, die dort waren und die Interesse haben: Es gibt die Möglichkeit, den Ausstellungskatalog über den Verlag wbg Theiss zu beziehen. Der Katalog ist bereits seit dem 1. März 2020 erhältlich. Auf den 256 Seiten finden Sie neben zahlreichen farbigen Abbildungen spannendes Wissen zur Geschichte der Veterinärmedizin, aber auch zu der gemeinsamen Geschichte von Pferd und Mensch. Der Katalog ist in deutscher Sprache verfasst und in ein Hardcover mit Schutzumschlag gebunden.

Einen Einblick in das Inhaltsverzeichnis und Geleitwort finden Sie hier.

Die Bestellnummer über den Verlag: 1024396

Die ISBN: 978-3-8062-4118-1

Wir hoffen, dass Sie mithilfe des Katalogs unsere Ausstellung Revue passieren lassen oder mit Neugier dieses Wissensfeld betreten. Viel Freude beim Lesen, Verschenken oder Behalten!

Neuigkeiten: Audioguide auf dem eigenen Smartphone

Audioguide der Ausstellung über Soundcloud

Zur aktuellen Ausstellung "Von der Schönheit und den Leiden der Pferde" in der Galerie im Neuen Augusteum gibt es für Besucher jetzt die Möglichkeit, sich einen Audioguide über das eigene Smartphone anzuhören. Bislang wurden in der Galerie keine audiogeführten Rundgänge angeboten. Aufgrund der momentanen Corona-Beschränkungen können wir leider keine persönlichen Führungen mehr in Aussicht stellen, weshalb wir nun als eine Alternativlösung den digitalen Audioguide anbieten. Um dennoch unseren Besuchern einen ausführlichen Rundgang mit interessanten Fakten zu den Ausstellungsobjekten zu ermöglichen, können diese nun selbständig auf die Soundcloud-Playlist zum Rundgang zugreifen. Dafür liegen am Empfangstresen der Galerie Flyer aus, auf denen der QR-Code gescannt werden kann oder die Besucher gehen direkt auf unseren Soundcloud-Account. (Link zum Audioguide)

Die Wortbeiträge stammen von:

Prof. Dr. Walter Brehm, Direktor der Klinik für Pferde

Dr. Christine Hübner, Sammlungskonservatorin der Kustodie

Martina Fersterra, Präparatorin am Veterinär-Anatomischen Institut

Axel Berndt, Hufbeschlagsmeister im Ruhestand

Wir freuen uns, wenn Sie als Besucher unsere neue Möglichkeit der Ausstellungsführung ausprobieren und sind offen für Anregungen oder Verbesserungsvorschläge Ihrerseits. Bitte bringen Sie Ihr eigenes Smartphone und Kopfhörer mit. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Ausstellung!

Neuerscheinung - Kleiner Kunstführer zum Paulinum

Zum Paulinum - Aula und Universitätskirche St. Pauli - ist in der Reihe "Kleine Kunstführer" der Verlagsgruppe Schnell und Steiner eine aktuelle Publikation erschienen. Das Heft liefert in knapper, ansprechender Form auf 38 Seiten mit 35 Abbildungen die wichtigsten Fakten zur Geschichte der Universitätskirche St. Pauli, zur Architektur und Ausstattung des Neubaus Paulinum und zu den Kunstwerken im Andachtsraum (Paulineraltar und Epitaphien). Durch das handliche Format (13,5 x 19 cm) ist der Kunstführer ein idealer Begleiter bei der Besichtigung des einzigartigen Bauwerks. Die zahlreichen Abbildungen und kurzen Texte helfen dabei, ein anschauliches Bild der prächtigen Kunstwerke zu vermitteln.

Da das Paulinum für Besucher wieder geöffnet ist (Öffnungszeiten im Beitrag oben), wird der Kunstführer dort während der Besichtigungszeiten erhältlich sein. Eine andere Möglichkeit ist, sich die Publikation über den Verlag zu beziehen: Bestellung über Schnell und Steiner

Auszeichnung des Epitaph-Projekts

Top-Auszeichnung für Restaurierung der Epitaphien: Europäischer Kulturerbepreis/Europa Nostra Award

Die Epitaphien im Leipziger Paulinum - Aula und Universitätskirche St. Pauli - gehören zu den diesjährigen Gewinnern des Europäischen Kulturerbepreises/Europa-Nostra-Preises. Das haben die Europäische Kommission und der Denkmalschutz-Verbund Europa Nostra am 7. Mai in Brüssel bekanntgegeben. Der Preis gilt als eine der höchsten Auszeichnungen für das Kulturerbe und würdigt herausragende Beispiele für dessen Pflege. Die Epitaphien werden in der Kategorie Erhaltung ausgezeichnet. Die Grabmonumente waren 1968 kurz vor der Sprengung der Universitätskirche St. Pauli gerettet worden. Unter der Regie der Kustodie der Universität Leipzig wurden 27 Epitaphien von 2002 bis 2017 aufwändig restauriert.

Weitere Informationen unter europeanheritageawards.eu/winners

Unter den 21 Preisträgern wird ein Publikumspreis vergeben, der Public Choice Award, noch bis zum 1. September kann auf vote.europanostra.org abgestimmt werden. Geben Sie Ihre Stimme für unser Epitaph-Projekt ab!

Nachruf

Kustodie trauert um Brigitte Kempe-Stecher

Am 25. April dieses Jahres ist Brigitte Kempe-Stecher im Alter von 75 Jahren gestorben. Als Ortskuratorin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz hat sie sich zusammen mit der Kustodie über viele Jahre ehrenamtlich und höchst erfolgreich in der Spendenakquisition für die Restaurierung und Wiederanbringung engagiert. Dabei hat die Kustodie die Informationen zu den Werken, Fotodokumentationen und Projektskizzen erarbeitet, während Frau Kempe-Stecher die Kontakte zu möglichen Geldgebern herstellte. Sie legte damit den Grundstein für die Restaurierung und spätere Ausstellung der Epitaphien an ihrem ursprünglichen Ort, im Paulinum.

Sie hatte es in besonderem Maße verstanden, Menschen und Vereinigungen für das Vorhaben zu begeistern und zu gewinnen und setzte ihr ungewöhnlich weitgespanntes Netzwerk von gesellschaftlichen Kontakten selbstlos für das Vorhaben ein. Sie öffnete manch ungeahnte Türen, die der Universität ohne ihr Zutun nicht zugänglich gewesen wären. Durch ihr Engagement wurden Spenden in Höhe von über 330.000 Euro akquiriert.

Für ihr außerordentliches denkmalpflegerisches Engagement hat sie bereits im Jahr 2016 die Universitätsmedaille verliehen bekommen.

Unsere Universität ist der Persönlichkeit und dem Wirken von Brigitte Kempe-Stecher zutiefst verpflichtet und wird sie stets in ehrender Erinnerung behalten.

Neuerscheinung

Publikation zu den Kunstwerken des Paulinums

Die inzwischen sechste und überarbeitete Auflage unserer Broschüre zu den Epitaphien ist frisch aus der Druckerei angeliefert worden und kann ab sofort in der Galerie im Neuen Augusteum erworben oder über den Kustodie Shop bestellt werden. Die Publikation "Restauro" erschien erstmals im Mai 2005, um über das Restaurierungsprojekt der Epitaphien der Universitätskirche St. Pauli zu informieren. In den Folgejahren gab es dann noch vier weitere Auflagen, die immer umfangreicher wurden. Nun ist die letzte erweiterte Auflage erschienen, die alle Kunstwerke enthält, die im Paulinum ausgestellt sind - alle 26 Epitaphien sowie den Paulineraltar. Auf 224 Seiten mit vielen historischen Fotografien und aktuellen Abbildungen der Kunstwerke findet der interessierte Leser Informationen zur Geschichte der Universitätskirche, Beschreibungen der Kunstwerke, Angaben zu den Biographien der geehrten Personen, zur Restaurierung der Epitapien und zu ihrer Wiederanbringung im Paulinum.

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Neuerscheinung

Überblickspublikation zur Leipziger Gartenkultur in zweiter Auflage erschienen

Nachdem die erste Auflage bereits nach drei Monaten fast vergriffen war, ist nun am 24. Mai die zweite, erweiterte Auflage der im Rahmen eines Forschungsseminars am Institut für Kunstgeschichte entstandenen Gesamtdarstellung der Leipziger Gartenkultur des 18. und 19. Jh. erschienen. Der reich bebilderte Band, herausgegeben von Prof. Dr. Nadja Horsch (Institut für Kunstgeschichte) und Dr. Simone Tübbecke (Kustodie), wurde um einen Beitrag zum Umgang mit dem Promenadenring im 20. Jh. erweitert, den Petra Friedrich (Amt für Grünflächen und Gewässer der Stadt Leipzig) verfasste. Die Publikation schließt eine Forschungslücke und beleuchtet ein bedeutendes, aber wenig bekanntes Kapitel der Stadtgeschichte. Die zweite Auflage ist ab sofort über den Passage Verlag Leipzig erhältlich!

In der florierenden Handelsstadt Leipzig mit ihrer reichen bürgerlichen Kultur entstanden im 18. und 19. Jahrhundert wegweisende Gartenschöpfungen. Barocke Bürgergärten, frühe Landschaftsgärten und die Parks der umliegenden Rittergüter sichern der Stadt einen bedeutenden Platz in der Gartenkunstgeschichte. Nach Abbruch der Befestigungsanlagen entstand der wohl früheste Landschaftsgarten in kommunalem Auftrag, die „Englische Anlage“, als Teil des heutigen Promenadenrings. Viele Bürgergärten fielen im 19. Jahrhundert dem rasanten Wachstum der Stadt zum Opfer, doch im Gegenzug entstanden weitere öffentliche Grünanlagen in privater wie städtischer Initiative, darunter der Johannapark oder die Lenné-Anlage. Noch heute bilden die erhaltenen historischen Anlagen das Rückgrat des Leipziger Stadtgrüns.

Bestellungen über den Passage Verlag Leipzig

Museen und Sammlungen der Universität Leipzig

Vitrine im Neuen Augusteum zeigt Vielfalt der universitären Sammlungen

Unter Federführung der Kustodie wurde im Neuen Augusteum eine Vitrine eingerichtet, in der sich die Museen und Sammlungen der Universität auf dem Campus Augustusplatz zentral und gemeinsam präsentieren. Im Rahmen der bundesweiten Jahrestagung der Gesellschaft für Universitätssammlungen, die Mitte Juli in Leipzig stattfand, erfolgte die Einweihung. Die 30 Schaukästen machen die Vielfalt der an der Universität Leipzig beheimateten Sammlungen anschaulich: Von Archäologie bis Kunstsammlung, von den Lehrsammlungen Anatomie/Pathologie bis Zoologie stellen sich hier geistes- und naturwissenschaftliche Fächer mit jeweils einem ausgewählten Objekt und einem informativen Text vor. Die Gestaltung und Bestückung erfolgte im Rahmen eines Projektseminars im Sommersemester 2017, veranstaltet vom Institut für Kunstgeschichte und der Kustodie.

An eine historische Kunst- und Wunderkammer erinnernd, vereint die Vitrine Kunstobjekte, Fotografien, Bücher, Münzen und archäologische Fundstücke mit naturwissenschaftlichen bzw. medizinischen Präparaten, Mineralien oder mathematischen Modellen. Die umfangreichen Sammlungen sind Grundlage der Wissenschaft und stellen bedeutende Ressourcen für Forschung, Lehre und allgemeine Bildung dar. Die Schaukästen laden dazu ein, die Museen oder Sammlungen wieder einmal genauer anzuschauen.

Webseite der Museen und Sammlungen der Universität Leipzig

Gesellschaft für Universitätssammlungen e.V.

Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland


letzte Änderung: 07.12.2020 

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