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Aktuelle Ausstellung

Von der Schönheit und den Leiden der Pferde

Doppelausstellung der Universitätsbibliothek Leipzig und der Kustodie der Universität Leipzig in Kooperation mit der Veterinärmedizinischen Fakultät

Die Galerie im Neuen Augusteum ist weiterhin geschlossen, besuchen Sie den Ausstellungsteil in der Bibliotheca Albertina.

Die Beziehung Mensch-Pferd und im Besonderen die Geschichte der sächsischen Veterinärmedizin behandelt eine Doppelausstellung, die ab März in der Bibliotheca Albertina und in der Galerie im Neuen Augusteum der Universität Leipzig gezeigt wird. An zwei Standorten wird mit wertvollen historischen Universitätsbeständen, pferdemedizinischen Büchern und Objekten, das Zusammenwirken von Forschung, Lehre und Sammlungen illustriert. In der Bibliotheca Albertina werden die meist aufwändig illustrierten Pferdebücher aus dem reichen Bestand der Universitätsbibliothek ausgestellt. Objekte aus den Sammlungen der Veterinärmedizin – Pferdemodelle, Präparate, Instrumente, handgezeichnete Lehrtafeln sowie Druckgraphik – zeigt die Galerie im Neuen Augusteum.

An der Ausstellung in der Galerie im Neuen Augusteum haben sich die Sammlungen der  veterinärmedizinischen Einrichtungen der Universität Leipzig beteiligt: Der Veterinär-Anatomischen Lehrsammlung, den Sammlungen des Instituts für Veterinär-Pathologie und der Hufbeschlagschule sowie der Veterinärmedizinhistorischen Sammlung. Auch wenn diese auf die historischen Strukturen des 19. Jahrhunderts zurückgehen, sind die meisten Exponate im 20. Jahrhundert entstanden. Schönheit und Leiden der Pferde bilden die beiden Pole der Ausstellung. Schönheit kommt in einer Reihe von eindrucksvollen Kupferstichen und Lithographien zum Ausdruck, die die Dresdner Veterinärbibliothek bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erwarb. Hier spiegelt sich die Begeisterung der Zeitgenossen für edle Tiere und besondere Pferderassen wider, gleichzeitig sind genaue Kenntnisse der Pferdeanatomie ablesbar.

Muskelpferd, Gipsabguss nach Willy Zügel

Eine ganz eigene ästhetische Qualität besitzt der umfangreiche Bestand an handgezeichneten, mitunter monumentalen historischen Lehrtafeln. Diese Schaubilder, die über Generationen hinweg in der Lehre eingesetzt wurden, sind häufig von bestechender Präzision und illustrieren die Geschichte der jeweiligen Fachdisziplin. Sie zeugen nicht nur von den didaktischen Absichten der Professoren, sondern auch von der Kunstfertigkeit der Zeichner. Zu sehen sind unter anderem Tafeln zu Knochenbau, Nervensystem und Organen des Pferdes sowie zu mikroskopischen Befunden.

Die vielfältigen Leiden der Pferde werden in den ausgestellten Präparaten und Modellen, aber auch in einer Reihe von Objekten aus der Zeit des Ersten Weltkriegs thematisiert. Neben einem vollständigen Pferdeskelett veranschaulichen besonders die Präparate tierischer Organe einzelne Krankheitsbilder. Die tierärztliche Behandlung von Krankheiten erfordert ein spezielles Instrumentarium, das in Vitrinen ausgestellt wird. Beispiele aus der Sammlung historischer Hufeisen zeigen hingegen, wie sich der Hufbeschlag der Pferde über Jahrhunderte verändert hat.

Zum Ausstellungsteil in der Bibliotheca Albertina finden Sie die Informationen hier.


letzte Änderung: 09.06.2020 

Kontakt

Galerie im Neuen Augusteum
Augustusplatz 10
04109 Leipzig

Telefon +49 341 97-30170
Telefax +49 341-97 30179
E-Mail

barrierefrei zugänglich

Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag 11–18 Uhr
Samstag 11–14 Uhr
Montag, Sonntag und an Feiertagen geschlossen

Eintrittspreise:
Studenten und Mitarbeiter der Universität Eintritt frei
Gäste 2,50 EUR
Ermäßigt 1,50 EUR

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