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Sammeln

Historisch gewachsener Sammlungsbestand aus 600 Jahren Universitätsgeschichte

Die im Jahre 1409 gegründete Universität Leipzig gehört zu den ältesten Hochschulen Deutschlands. Ihre fast sechshundertjährige Geschichte wird insbesondere in ihrer Kunstsammlung erfahrbar, die Gemälde, Skulpturen, grafische Werke sowie kunsthandwerkliche Arbeiten vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart umfaßt. Die Exponate reichen von Insignien aus der Gründungszeit der Universität, mittelalterlichen Bildwerken aus dem Dominikanerkloster St. Paul über Gemälde der Cranach-Werkstatt, barocke Epitaphien, Portraits von Professoren und berühmten Leipziger Bürgern des 16. bis 19. Jahrhunderts bis hin zur Kunst der Moderne, vor allem der Leipziger Schule. Sie spiegeln die wechselvolle Geschichte der Universität, aber auch deren Zusammenspiel mit der Bürgerstadt Leipzig wider.

Die Sammlung ist weniger planvoll angelegt als vielmehr historisch gewachsen. Neben Auftragsarbeiten der Universität aus sechs Jahrhunderten, nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Ausstattung von Gebäuden, sind substantielle Teile den bis heute immer wieder getätigten Schenkungen, Vermächtnissen und Stiftungen zu verdanken. Finanzielle Mittel für den freien Ankauf von Werken waren meist nicht vorhanden. Dennoch kann der vorhandene Bestand mit Gewinn in der kunsthistorischen Lehre eingesetzt werden.


letzte Änderung: 23.07.2019 

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